Freitag, 25. November 2016

JURASSIC MAC, Teil 2: Einen Dinosaurier wiederbeleben

Wir hatten uns also entschieden, einen classic Mac Pro Tower zu kaufen (nachzulesen: Jurassic Mac Teil 1)

Classic Mac Pro Tower     Foto ©mediart01films



Unser ursprünglicher Tuning-Plan: Kaufen eines Mac Pro, das Gehäuse dann leeren, die Upgradeteile einzeln kaufen und und den Mac selbst neu bestücken. Der Austausch der Prozessoren scheint keine große Zauberei, auch das Einsetzen einer Graphikkarte sollte nicht sehr problematisch sein. Man findet im Internet die Einzelteile und gute Einbauanleitungen. Schwieriger ist das Zusammenspiel von Graphiktreiber und Betriebssystem und die Installation beider.

Tatsächlich problematisch für eine DIY Bestückung ist aber, dass die alten Macs, vor allem jene mit zwei Prozessoren, noch recht hochpreisig sind, auf alle Fälle zu teuer, um sie nur für eine Entkernung zu kaufen. Man hat dann die originalen Teile über und das Risiko, sie zu einem guten Preis zu verkaufen. Dazu kommt natürlich auch der Aufwand der Umbauten und der Installationen. Unsere Erkenntnis: Einen alten Mac Pro selbst zu bestücken zahlt sich aus, wenn man das Gerät bereits besitzt.

Doch wir fanden die perfekte Lösung. Über das deutschsprachige Final Cut Pro Forum (http://www.finalcutprofi.de/phpboard/) stießen wir auf die Mac Factory in Berlin (https://mac-factory.de/). Dort ließen wir uns den Rechner zusammenstellen und fertig konfiguriert liefern:

Das Gehäuse aus dem Jahr 2010 (wie das in Rechnerjahren klingt!), mit Firmwareupdate auf 5.1; zur Zeit bestückt mit: 12 Core 3.43 Ghz, 64GB Ram, 2TB HDD, drei USB 3.0 mit PCI Karte, eine Airport 802.11ac/bluetooth 4.0 Karte und eine GeForce Titan X mit 12GB, damit Davinci Resolve auch ordentlich läuft. Dazu noch eine 1TB SSD in dem praktischen OWC Adapter.

Classic Mac Pro Tower             Foto ©mediart01films


 Mit allen Beschränkungen durch die alten Anschlüsse ist ein derart ausgerüsteter Mac Tower vergleichbar (ich drücke mich vorsichtig aus) mit den neuen Zylindern, die ja auch schon aus 2013 stammen. Wer sich einen Vergleichstest anschauen möchte: http://barefeats.com/tube16.html ^

Vom Preisunterschied zwischen dem aufgerüsteten Klassiker und dem Helm wollen wir gar nicht reden, man spürt das Gewicht der Scheine, die man sich erspart. Wovon wir aber reden müssen, ist das Gerät selbst. Und bevor man zu reden anfängt, muss man sich ein paar Tränen (Nostalgie, Freude, Ärger) aus den Augen wischen.

Wenn wir uns diesen Rechner anschauen, fragen wir uns schon, welchen Weg Apple seither gegangen ist. (Und wie es mit den Standrechnern weitergeht, ist ja nach wie vor ein Rätsel, die Form des Zylinders hat halt auch nicht unbedingt Platz für "touchy bars".)

Classic Mac Pro Tower            Foto ©mediart01films


Der Mac Pro Tower 5.1 ist durchdachtes Designstück aus der guten alten Zeit, wo man den User offensichtlich noch für intelligent genug hielt, Entscheidungen über die Bestückung der Hardware zu treffen. In der guten alten Zeit konnte/durfte/wollte man bei Apple eine „open box“ konstruieren  - aber anscheinend ist auf diese Weise nicht genug Geld zu verdienen. Ist ja auch wirklich blöd, wenn man ein Gerät aus 2010 auf einen heutigen Standard bringen kann, ohne Apple Produkte dafür zu verwenden, das geht gar nicht!

Wir erfeuen uns jedenfalls seit drei Wochen an diesem guten Stück: Inzwischen haben wir eine Blackmagic Studio 4k eingebaut, den optical bay mit zwei Festplatten bestückt und ein internes Raid konfiguriert, aber darüber gibt es in den kommenden Wochen mehr zu lesen.

Freitag, 18. November 2016

JURASSIC MAC, Teil 1: Die Entscheidung für einen Dinosaurier

Mac Pro Tower, 2010


Da steht er also, der neue Mac Pro - ein antikes Stück: Baujahr 2010!
Es ist keine einfache Entscheidung, ein in Rechnerjahren derart uraltes Teil zu kaufen.

Zur Vorgeschichte dieser Anschaffung: 
Unseren aktuellen Film „The Wounded Brick“ (www.thewoundedbrickfilm.com) haben wir mit Final Cut Pro 7 geschnitten, das Grading machten wir mit Apple Color. Als I/O verwendeten wir eine Matrox MXO2, eine tolle Hardware, die praktisch keine Probleme machte - außer, man vergißt so wichtige Dinge wie: Die Output Settings in Apple Color von „MXO2“ auf „none“ zu stellen, bevor man das Programm schließt; das heißt dann neuerliches Installieren der Matrox mit allen Treibern. Aber ein Post it auf dem Monitor löste das Problem dauerhaft!

Zur Zeit, als wir mit der Postproduktion von „The Wounded Brick“ begannen, näherte sich das Ende von FCP 7 und Apple Color - aber wir hatten ja noch bis zur Postproduktion des nächsten Films Zeit, uns ein neues Soft-und Hardware Setup zu überlegen.

In diesem Sommer haben die Dreharbeiten zu unserem neuen Film „Near and Elsewhere“ begonnen. Damit wurde die Frage akut: Welche neue Hard- und Software?  Neue Software - Davinci Resolve Studio - und neue Hardware… Nicht einfach, da eine Lösung zu finden.

Die erste, wahrscheinlich logische Idee, wenn man mit einem Mac arbeiten möchte: Der neue, kleine, zylindrische, schwarze, stylische (??) Mac Pro, liebevoll „Darth Vader Helmet“ genannt. Doch in der von Blackmagic vorgeschlagenen Konfiguration  steigt der Preis für uns als independent Produzenten in astronomische Höhen und andere Galaxien. Man liest von Problemen mit den eingebauten Grafikkarten, auch nicht sehr motivierend. Und dann taucht schon auch eine ganz prinzipielle Frage auf: Unterstützt man die von Apple seit dem iPhone Geldregen verfolgte Strategie, neue Geräte zur stylischen Blackbox zu machen? Hauptsache cooler Look, aber vom Nutzer praktisch nicht mehr zu verändern oder zu erweitern?

Wir - eigentlich eingeschworene Apple User - waren sogar knapp davor, einen Windowsrechner zu kaufen. Aber ein Blogeintrag von Marco Solorio (http://www.onerivermedia.com/blog/apple-mac-pro-tower-reborn/) gab dann letztendlich den interessanten Anstoß, an den alten Mac Pro Tower zu denken - und ihn zu tunen.


Mac Pro Tower, 2010

Mehr zum Tuning in der kommenden Woche.

Donnerstag, 4. Februar 2016

The Wounded Brick in Hildesheim

Wir kündigen zwei Screenings von The Wounded Brick im Thega Filmpalast Hildesheim an. Im Anschluss an die Vorführung am Abend gibt es ein Publikumsgespräch mit uns. Wir freuen uns auf einen spannenden Dialog.

Termin: Dienstag, 9.2.2016, 17:45 und 20:30 Uhr, Thega Filmpalast Hildesheim

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Happy Holidays from mediart01 films



















Dear friends, colleagues and partners,

At the end of a year full of interesting screenings of “The Wounded Brick” all over Germany, Switzerland and Portugal and full of wonderful human experiences, we find ourselves reflecting on those who have shared our vision and supported our work, everyone who made our progress possible. We look forward to working with you in the year to come.

Thank You and Best Wishes
for the Holiday Season and a Happy New Year

Sue-Alice Okukubo
Eduard Zorzenoni

Dienstag, 24. November 2015

The Wounded Brick: The Switzerland Screening Tour

The swiss screening tour of The Wounded Brick is now complete, and what a great journey it has been!

We`ve travelled around the Switzerland, visiting 6 cities - to a combined audience of over 400 people! Audience members included many architects, urban planners, art historians, students and many interested members of the public.

There were great screenings followed by thought-provoking panels at amazing venues, Switzerland`s most recognized arthouse cinemas. The panels were organized by our fantastic host, the Swiss Society of Engineers and Architects (SIA), Switzerland’s leading professional association for construction, technology and environment specialists - thank you all once again for your great support and the great time hanging with you after the screenings.

The screening tour  was  made possible by the financial support of the Austrian Cultural Forum Bern, the German Embassy Bern, Schweizerischer werkbund/swb Gästewohnung Neubuehl and idc ArchiCad.

The Wounded Brick Screening and Panel in Basel:
Eduard Zorzenoni, Sue-Alice Okukubo,Bruno Trinkler,Dieter Kohler, Beat Aeberhard, Shadi Rahbaran, Nicola Thomas

The Wounded Brick Screening and Panel in St. Gallen:
Thomas K. Keller, Sue-Alice Okukubo, Dr. Andri Gerber

The Wounded Brick Screening and Panel in Basel:
Sue-Alice Okukubo, Bruno Trinkler ,Dieter Kohler

The Wounded Brick Screening and Panel in Basel:
Eduard Zorzenoni, Sue-Alice Okukubo

Apéro at Stadtkino Basel after the Screening:
Sue-Alice Okukubo, Shadi Rahbaran

Apéro at Stadtkino Basel after the screening:
Shadi Rahbaran, Nicola Thomas, Nicole Reinhardt, Eduard Zorzenoni, Bruno Trinkler

Cinematte Bern

The Wounded Brick Screening and Panel in Luzern:
Ruedi Meier, Prof. Christian Zimmermann, Markus Sidler, Dr. Claudia Schwalfenberg, Sue-Alice Okukubo, Eduard Zorzenoni

The Wounded Brick Screening and Panel in Bern:
Daniel Blumer, Sue-Alice Okukubo, Robert Braissant, Eduard Zorzenoni, Mark Werren

The Wounded Brick Screening and Panel in Zurich

Montag, 2. November 2015

Interview mit Sue-Alice Okukubo und Eduard Zorzenoni

Dr. Claudia Schwalfenberg, Schweizer Architekten- und Ingenieurs Verein SIA führte mit uns anlässlich des Beginns der Schweiztour von #thewoundedbrick das folgende Interview:



Mittwoch, 21. Oktober 2015

The Wounded Brick: Switzerland Screening Tour

Announcing the Switzerland Screening Tour of The Wounded Brick, hosted by The Swiss Society of Engineers and Architects (SIA), supported by Austrian Cultural Forum Bern, swb Gästewohnung Neubühl and idc/ArchiCad.
 




If you are interested: This timeline was designed with "timeline.js", a great timeline tool from knight lab.