Montag, 24. Dezember 2018

Happy Holidays 2018/19



 Dear friends, colleagues and partners,

we wish you a Happy Holiday Season and a bright and successful year ahead.

2018 was a special year to us. It saw the long-awaited premiere of „Near and Elsewhere“ at the renowned Jihlava International Documentary Film Festival, which marked an exciting milestone in our ongoing work on „Near and Elsewhere“.

We look back at a long period full of creative challenges, of hard work but also of wonderful human experiences. We want to thank all of you who have shared our artistic vision and supported our work. “Near and Elsewhere” will continue to keep us busy in 2019. On March 21, 2019 the film will have its theatrical release in German speaking countries by our distributor déjà-vu films. We are very much looking forward to this release.

We hope to seeing you again and to continue our valuable relationship with you in the year to come.

Freitag, 21. Dezember 2018

Near and Elsewhere - Trailer deutsch

Der deutsche Trailer von "Near and Elsewhere" ist online:


Near and Elsewhere Trailer deutsch from mediart01 films on Vimeo.

Wenn wir keine Idee für eine bessere Zukunft haben, wie wollen wir sie dann gestalten?
Gerade jetzt, in Zeiten einer unsicheren gesellschaftlichen Zukunft, stellt sich „Near and Elsewhere“ eine andere Welt vor. Renommierte ExpertInnen und die alter Egos der Regisseure erschaffen einen utopischen Zukunftsort zwischen Fiktion und Realität, voller inspirierender, kritischer und auch provokanter Visionen.
Wie kann sich unsere Gesellschaft angesichts der aktuellen gesellschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Herausforderungen weiterentwickeln?

„Near and Elsewhere“ stellt sich eine andere Welt vor.
Die weißrussische Literatur Nobelpreisträgerin Svetlana Alexijewich, der deutsche Kulturwissenschaftler Joseph Vogl, 
die italienische Soziologin Elena Esposito, der US-weißrussischsche Medienkritiker Evgeny Morozov, die deutsche Marsforscherin Christiane Heinicke, der deutsche Zukunftsforscher Matthias Horx, die österreichische Ausnahmesportlerin Andrea Mayr und die alter Egos der Regisseure erschaffen einen utopischen Zukunftsort zwischen Fiktion und Realität, voller inspirierender, kritischer und auch provokanter Visionen.

Mit: Natasja Juul (DK), Enrique Fiss (D), Maartje Pasman (NL), Lisa Bunderla (A)

Verleihinformationen: dejavu-film.de
Weitere Informationen über den Film: near-and-elsewhere-film.com

Montag, 9. Januar 2017

(Wieder)Gesehen: Hitchcocks "Shadow of A Doubt"

Dieser Film gehört zu denen, die Hitchcock selbst als eines seiner Lieblingswerke bezeichnet.

Vielleicht hat er schon während der Arbeit am Drehbuch geahnt, dass der Film ein Meisterwerk wird und sich deshalb den üblichen Cameoauftritt mit einem grandiosen Bridgekartenblatt (das habe ich mir sagen lassen) veredelt.

Über den Film wurde und wird ja ausführlich geschrieben, Hitchcock selbst spricht im Interview mit Truffaut darüber. Interessant ist, wie er da seine besondere Beziehung zu Thornton Wilder hervorhebt. Man glaubt es kaum, wenn Hitchcock erzählt, dass er zu dieser Zeit in Amerika kaum Stars und anerkannte Drehbuchautoren zu Verfügung hatte, weil man seine Arbeit nicht schätzte. Deshalb sein großes Erstaunen über die Bereitschaft des damals schon berühmten Thornton Wilder mit ihm am Drehbuch zu arbeiten.

Erstaunlich, wenn man diese antiken Thriller sieht, mit welch einfachen Mitteln hier die Spannung aufgebaut und den gesamten Film hindurch auf hohem Level gehalten wird. Ohne Brutalität, ohne Blutspritzerei, eigentlich eine banale Geschichte über Bewohner einer Kleinstadt und trotzdem Spannung pur.

Je besser der Bösewicht, desto besser die Geschichte, sagt Hitchcock.

Und Joseph Cotton ist ein wunderbarer Bösewicht, dessen Fassade nur langsam bröckelt. Erst am Schluss zeigt er seine abgrundtiefe Bösartigkeit und Brutalität - er stößt seine Nichte nicht ansatzlos aus dem Zug, sondern er erklärt ihr, dass er wartet, bis der Zug die seiner Ansicht nach notwendige Geschwindigkeit erreicht hat. Aber - typisch Bösewicht - statt gleich zu töten, redet er und … nein, kein Spoiler!

Theresa Wright, die Gute, ist der andere wunderbar gespielte Charakter des Films. Zuerst gelangweilte Jugendliche, dann überschwänglich und kindlich/ jugendlich verliebt, dann zerrissen davon, die Wahrheit zu sagen oder sie zu verschweigen und am Schluss mit dem Mann, den sie bewundert, um ihr Leben kämpfend.

Es wundert nicht, zu lesen, dass Theresa Wright bis heute die einzige Schauspielerin ist, die für ihre ersten drei Rollen drei Oscarnomminierungen bekam. Und sie war eine Kämpferin, die das Studiosystem Hollywoods kritisierte und danach nur mehr in kleinen Rollen zu sehen war.

Am Ende dieses Films wünscht man ihr, dass sie den Polizisten vielleicht doch nicht heiraten wird.

Und dann gibt es da noch das „komische Paar“: Der Familienvater (Henry Travers) und sein Freund (Hume Cronin). Was sagt man zu diesem Drehbucheinfall, die beiden darüber diskutieren zu lassen, wie man den anderen am effektivsten umbringen könnte? Doppelbödigkeit? Metaebene? - Egal,
einfach komisch und böse!

Also, Hitchcocks "Shadow of A Doubt" unbedingt (wieder)anschauen!




Freitag, 23. Dezember 2016

Happy Holidays 2017


Dear friends, colleagues and partners,

we wish you Happy Holidays and a successful start to 2017!

2016 we have been starting to work on "Near and Elsewhere", a film all about visions to inspire society and to restart the future.

We are looking back on exciting film shootings in Denmark, Germany, Italy and Austria and on meeting  so many inspiring people, crew and cast, experts and supporters.
More information about the film will be published soon.

We are grateful for this creative experience, which will continue to challenge us in 2017.
At the end of the year we want to thank all of you who have shared our vision and supported our work.
We look forward to working with you in the year to come.

Best Wishes
Sue-Alice Okukubo
Eduard Zorzenoni





Freitag, 25. November 2016

JURASSIC MAC, Teil 2: Einen Dinosaurier wiederbeleben

Wir hatten uns also entschieden, einen classic Mac Pro Tower zu kaufen (nachzulesen: Jurassic Mac Teil 1)

Classic Mac Pro Tower     Foto ©mediart01films



Unser ursprünglicher Tuning-Plan: Kaufen eines Mac Pro, das Gehäuse dann leeren, die Upgradeteile einzeln kaufen und und den Mac selbst neu bestücken. Der Austausch der Prozessoren scheint keine große Zauberei, auch das Einsetzen einer Graphikkarte sollte nicht sehr problematisch sein. Man findet im Internet die Einzelteile und gute Einbauanleitungen. Schwieriger ist das Zusammenspiel von Graphiktreiber und Betriebssystem und die Installation beider.

Tatsächlich problematisch für eine DIY Bestückung ist aber, dass die alten Macs, vor allem jene mit zwei Prozessoren, noch recht hochpreisig sind, auf alle Fälle zu teuer, um sie nur für eine Entkernung zu kaufen. Man hat dann die originalen Teile über und das Risiko, sie zu einem guten Preis zu verkaufen. Dazu kommt natürlich auch der Aufwand der Umbauten und der Installationen. Unsere Erkenntnis: Einen alten Mac Pro selbst zu bestücken zahlt sich aus, wenn man das Gerät bereits besitzt.

Doch wir fanden die perfekte Lösung. Über das deutschsprachige Final Cut Pro Forum (http://www.finalcutprofi.de/phpboard/) stießen wir auf die Mac Factory in Berlin (https://mac-factory.de/). Dort ließen wir uns den Rechner zusammenstellen und fertig konfiguriert liefern:

Das Gehäuse aus dem Jahr 2010 (wie das in Rechnerjahren klingt!), mit Firmwareupdate auf 5.1; zur Zeit bestückt mit: 12 Core 3.43 Ghz, 64GB Ram, 2TB HDD, drei USB 3.0 mit PCI Karte, eine Airport 802.11ac/bluetooth 4.0 Karte und eine GeForce Titan X mit 12GB, damit Davinci Resolve auch ordentlich läuft. Dazu noch eine 1TB SSD in dem praktischen OWC Adapter.

Classic Mac Pro Tower             Foto ©mediart01films


 Mit allen Beschränkungen durch die alten Anschlüsse ist ein derart ausgerüsteter Mac Tower vergleichbar (ich drücke mich vorsichtig aus) mit den neuen Zylindern, die ja auch schon aus 2013 stammen. Wer sich einen Vergleichstest anschauen möchte: http://barefeats.com/tube16.html ^

Vom Preisunterschied zwischen dem aufgerüsteten Klassiker und dem Helm wollen wir gar nicht reden, man spürt das Gewicht der Scheine, die man sich erspart. Wovon wir aber reden müssen, ist das Gerät selbst. Und bevor man zu reden anfängt, muss man sich ein paar Tränen (Nostalgie, Freude, Ärger) aus den Augen wischen.

Wenn wir uns diesen Rechner anschauen, fragen wir uns schon, welchen Weg Apple seither gegangen ist. (Und wie es mit den Standrechnern weitergeht, ist ja nach wie vor ein Rätsel, die Form des Zylinders hat halt auch nicht unbedingt Platz für "touchy bars".)

Classic Mac Pro Tower            Foto ©mediart01films


Der Mac Pro Tower 5.1 ist durchdachtes Designstück aus der guten alten Zeit, wo man den User offensichtlich noch für intelligent genug hielt, Entscheidungen über die Bestückung der Hardware zu treffen. In der guten alten Zeit konnte/durfte/wollte man bei Apple eine „open box“ konstruieren  - aber anscheinend ist auf diese Weise nicht genug Geld zu verdienen. Ist ja auch wirklich blöd, wenn man ein Gerät aus 2010 auf einen heutigen Standard bringen kann, ohne Apple Produkte dafür zu verwenden, das geht gar nicht!

Wir erfeuen uns jedenfalls seit drei Wochen an diesem guten Stück: Inzwischen haben wir eine Blackmagic Studio 4k eingebaut, den optical bay mit zwei Festplatten bestückt und ein internes Raid konfiguriert, aber darüber gibt es in den kommenden Wochen mehr zu lesen.

Freitag, 18. November 2016

JURASSIC MAC, Teil 1: Die Entscheidung für einen Dinosaurier

Mac Pro Tower, 2010


Da steht er also, der neue Mac Pro - ein antikes Stück: Baujahr 2010!
Es ist keine einfache Entscheidung, ein in Rechnerjahren derart uraltes Teil zu kaufen.

Zur Vorgeschichte dieser Anschaffung: 
Unseren aktuellen Film „The Wounded Brick“ (www.thewoundedbrickfilm.com) haben wir mit Final Cut Pro 7 geschnitten, das Grading machten wir mit Apple Color. Als I/O verwendeten wir eine Matrox MXO2, eine tolle Hardware, die praktisch keine Probleme machte - außer, man vergißt so wichtige Dinge wie: Die Output Settings in Apple Color von „MXO2“ auf „none“ zu stellen, bevor man das Programm schließt; das heißt dann neuerliches Installieren der Matrox mit allen Treibern. Aber ein Post it auf dem Monitor löste das Problem dauerhaft!

Zur Zeit, als wir mit der Postproduktion von „The Wounded Brick“ begannen, näherte sich das Ende von FCP 7 und Apple Color - aber wir hatten ja noch bis zur Postproduktion des nächsten Films Zeit, uns ein neues Soft-und Hardware Setup zu überlegen.

In diesem Sommer haben die Dreharbeiten zu unserem neuen Film „Near and Elsewhere“ begonnen. Damit wurde die Frage akut: Welche neue Hard- und Software?  Neue Software - Davinci Resolve Studio - und neue Hardware… Nicht einfach, da eine Lösung zu finden.

Die erste, wahrscheinlich logische Idee, wenn man mit einem Mac arbeiten möchte: Der neue, kleine, zylindrische, schwarze, stylische (??) Mac Pro, liebevoll „Darth Vader Helmet“ genannt. Doch in der von Blackmagic vorgeschlagenen Konfiguration  steigt der Preis für uns als independent Produzenten in astronomische Höhen und andere Galaxien. Man liest von Problemen mit den eingebauten Grafikkarten, auch nicht sehr motivierend. Und dann taucht schon auch eine ganz prinzipielle Frage auf: Unterstützt man die von Apple seit dem iPhone Geldregen verfolgte Strategie, neue Geräte zur stylischen Blackbox zu machen? Hauptsache cooler Look, aber vom Nutzer praktisch nicht mehr zu verändern oder zu erweitern?

Wir - eigentlich eingeschworene Apple User - waren sogar knapp davor, einen Windowsrechner zu kaufen. Aber ein Blogeintrag von Marco Solorio (http://www.onerivermedia.com/blog/apple-mac-pro-tower-reborn/) gab dann letztendlich den interessanten Anstoß, an den alten Mac Pro Tower zu denken - und ihn zu tunen.


Mac Pro Tower, 2010

Mehr zum Tuning in der kommenden Woche.

Donnerstag, 4. Februar 2016

The Wounded Brick in Hildesheim

Wir kündigen zwei Screenings von The Wounded Brick im Thega Filmpalast Hildesheim an. Im Anschluss an die Vorführung am Abend gibt es ein Publikumsgespräch mit uns. Wir freuen uns auf einen spannenden Dialog.

Termin: Dienstag, 9.2.2016, 17:45 und 20:30 Uhr, Thega Filmpalast Hildesheim